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Seit der Gründung vor mehr als 100 Jahren hat sich unser Unternehmen zu einem verlässlichen und kompetenten Agrar – Spezialisten entwickelt.
Ob Landwirt, Genossenschaft oder Verbraucher: unsere Kunden wissen, dass sie sich auf unser Know-how und unsere gute Beratung verlassen können.
Dank eines hochmodernen Fuhrparks sind wir in der Lage, jederzeit flexibel zu reagieren. Das garantieren auch unsere großen Lagerkapazitäten. Qualität steht dabei immer an erster Stelle.
Als mittelständisches Traditionsunternehmen sind wir fest in der Region verwurzelt und kennen unsere Kunden mit ihren spezifischen Anforderungen sehr genau. Rund 120 Mitarbeiter sind aktuell für Sie im Einsatz und stehen Ihnen gerne mit Rat und Tat zur Seite.
Außerdem bieten wir jedes Jahr jungen Frauen und Männern die Möglichkeit, mit einer kaufmännischen Ausbildung in eine zukunftsträchtige Branche einzusteigen.
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Einigung steht kurz bevor
Die EU und Australien stehen offenbar kurz davor, sich auf ein Handelsabkommen zu verständigen. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen wird in der anstehenden Woche drei Tage in der australischen Hauptstadt Canberra verbringen. Neben einem Partnerschaftsabkommen zu Sicherheits- und Verteidigungsfragen ist auch der erfolgreiche Abschluss der Handelsgespräche geplant.
In den Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen der EU und Australien ist eine politische Einigung offenbar in greifbarer Nähe. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reist am kommenden Montag (23.3.) für einige Tage in die australische Hauptstadt Canberra. Wie ein Sprecher der EU-Kommission am Donnerstag (19.3.) gegenüber AGRA Europe bestätigte, sollen die Handelsgespräche erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Darüber hinaus sei auch die Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens zu Sicherheits- und Verteidigungsfragen geplant.
Bereits zu Wochenbeginn hatten sich Handelskommissar Maros Sefčovič sowie sein australischer Gegenpart, Handelsminister Don Farrell, vorsichtig optimistisch gezeigt. Aus Verhandlungskreisen hieß es zuletzt, dass - wie fast immer - um den Zugang von Agrarprodukten gerungen wird. Bis zuletzt strittig waren die zollfreien beziehungsweise zollreduzierten australischen Einfuhrmengen für Rind- und Schaffleisch sowie für Zucker. Gerüchten zufolge könnte ein erleichterter Zugang für australischen Zucker möglicherweise komplett gestrichen werden. Bestätigt ist aber nichts.
Seit wenigen Monaten wird wieder verhandelt
Im November 2023 war eine kurz bevorstehende politische Übereinkunft an diesen Fragen gescheitert, ganz zur Überraschung der Kommissionsbeamten. Australiens Handelsminister Farrell hatte dem Vernehmen nach damals die Gespräche platzen lassen und auf einen Marktzugang von 60.000 Tonnen Rindfleisch im Jahr gedrängt. Die EU wollte sich dagegen lediglich auf 30.000 Tonnen einlassen. Auch um Schaffleisch aus Australien war gerungen worden. Erst im September 2025 waren die Gespräche wieder aufgenommen worden.
Kritik aus der EU-Landwirtschaft
Skeptisch zeigten sich die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (Copa) und ländlichen Genossenschaften (Cogeca). Copa-Präsident Massimiliano Giansanti räumt zwar die strategische und wirtschaftliche Bedeutung von gestärkten Beziehungen zu Australien ein. Er plädiert allerdings dafür, dass das Abkommen als ausgewogene Partnerschaft angelegt wird und die jeweilige Größe der beiden Märkte widerspiegelt. Der Italiener erinnert an die aus seiner Sicht große wirtschaftliche Unsicherheit der europäischen Bauern, angesichts steigender Produktionskosten und sinkender Einnahmen. "In diesem schwierigen Umfeld darf die Landwirtschaft nicht erneut als Verhandlungsmasse herhalten, um anderen Sektoren Vorteile zu sichern."
Cogeca-Präsident Lennart Nilsson betonte seinerseits, die Kommission müsse sicherstellen, dass Zugeständnisse bei sensiblen Agrarprodukten streng begrenzt würden und tatsächlich auf Gegenseitigkeit beruhten. Auch müssten die Produktionsstandards aufeinander abgestimmt werden.
Deutlich schärfer äußert sich der spanische Branchenverband Interovic. Befürchtet wird, dass ein Freihandelsabkommen mit Australien die Viehhaltung massiv beeinträchtigen würde. Der Verband rechnet vor, dass durch die verstärkte Einfuhr von Schaf- und Ziegenfleisch im Südwesten des Landes rund 770.000 Hektar Weideflächen nicht mehr lohnend genutzt werden könnten. AgE
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Einigung steht kurz bevor
Die EU und Australien stehen offenbar kurz davor, sich auf ein Handelsabkommen zu verständigen. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen wird in der anstehenden Woche drei Tage in der australischen Hauptstadt Canberra verbringen. Neben einem Partnerschaftsabkommen zu Sicherheits- und Verteidigungsfragen ist auch der erfolgreiche Abschluss der Handelsgespräche geplant.
In den Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen der EU und Australien ist eine politische Einigung offenbar in greifbarer Nähe. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reist am kommenden Montag (23.3.) für einige Tage in die australische Hauptstadt Canberra. Wie ein Sprecher der EU-Kommission am Donnerstag (19.3.) gegenüber AGRA Europe bestätigte, sollen die Handelsgespräche erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Darüber hinaus sei auch die Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens zu Sicherheits- und Verteidigungsfragen geplant.
Bereits zu Wochenbeginn hatten sich Handelskommissar Maros Sefčovič sowie sein australischer Gegenpart, Handelsminister Don Farrell, vorsichtig optimistisch gezeigt. Aus Verhandlungskreisen hieß es zuletzt, dass - wie fast immer - um den Zugang von Agrarprodukten gerungen wird. Bis zuletzt strittig waren die zollfreien beziehungsweise zollreduzierten australischen Einfuhrmengen für Rind- und Schaffleisch sowie für Zucker. Gerüchten zufolge könnte ein erleichterter Zugang für australischen Zucker möglicherweise komplett gestrichen werden. Bestätigt ist aber nichts.
Seit wenigen Monaten wird wieder verhandelt
Im November 2023 war eine kurz bevorstehende politische Übereinkunft an diesen Fragen gescheitert, ganz zur Überraschung der Kommissionsbeamten. Australiens Handelsminister Farrell hatte dem Vernehmen nach damals die Gespräche platzen lassen und auf einen Marktzugang von 60.000 Tonnen Rindfleisch im Jahr gedrängt. Die EU wollte sich dagegen lediglich auf 30.000 Tonnen einlassen. Auch um Schaffleisch aus Australien war gerungen worden. Erst im September 2025 waren die Gespräche wieder aufgenommen worden.
Kritik aus der EU-Landwirtschaft
Skeptisch zeigten sich die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (Copa) und ländlichen Genossenschaften (Cogeca). Copa-Präsident Massimiliano Giansanti räumt zwar die strategische und wirtschaftliche Bedeutung von gestärkten Beziehungen zu Australien ein. Er plädiert allerdings dafür, dass das Abkommen als ausgewogene Partnerschaft angelegt wird und die jeweilige Größe der beiden Märkte widerspiegelt. Der Italiener erinnert an die aus seiner Sicht große wirtschaftliche Unsicherheit der europäischen Bauern, angesichts steigender Produktionskosten und sinkender Einnahmen. "In diesem schwierigen Umfeld darf die Landwirtschaft nicht erneut als Verhandlungsmasse herhalten, um anderen Sektoren Vorteile zu sichern."
Cogeca-Präsident Lennart Nilsson betonte seinerseits, die Kommission müsse sicherstellen, dass Zugeständnisse bei sensiblen Agrarprodukten streng begrenzt würden und tatsächlich auf Gegenseitigkeit beruhten. Auch müssten die Produktionsstandards aufeinander abgestimmt werden.
Deutlich schärfer äußert sich der spanische Branchenverband Interovic. Befürchtet wird, dass ein Freihandelsabkommen mit Australien die Viehhaltung massiv beeinträchtigen würde. Der Verband rechnet vor, dass durch die verstärkte Einfuhr von Schaf- und Ziegenfleisch im Südwesten des Landes rund 770.000 Hektar Weideflächen nicht mehr lohnend genutzt werden könnten. AgE
Markttipps
Einigung steht kurz bevor
Die EU und Australien stehen offenbar kurz davor, sich auf ein Handelsabkommen zu verständigen. EU-Kommissionspräsidentin von der Leyen wird in der anstehenden Woche drei Tage in der australischen Hauptstadt Canberra verbringen. Neben einem Partnerschaftsabkommen zu Sicherheits- und Verteidigungsfragen ist auch der erfolgreiche Abschluss der Handelsgespräche geplant.
In den Verhandlungen über ein Handelsabkommen zwischen der EU und Australien ist eine politische Einigung offenbar in greifbarer Nähe. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen reist am kommenden Montag (23.3.) für einige Tage in die australische Hauptstadt Canberra. Wie ein Sprecher der EU-Kommission am Donnerstag (19.3.) gegenüber AGRA Europe bestätigte, sollen die Handelsgespräche erfolgreich zum Abschluss gebracht werden. Darüber hinaus sei auch die Unterzeichnung eines Partnerschaftsabkommens zu Sicherheits- und Verteidigungsfragen geplant.
Bereits zu Wochenbeginn hatten sich Handelskommissar Maros Sefčovič sowie sein australischer Gegenpart, Handelsminister Don Farrell, vorsichtig optimistisch gezeigt. Aus Verhandlungskreisen hieß es zuletzt, dass - wie fast immer - um den Zugang von Agrarprodukten gerungen wird. Bis zuletzt strittig waren die zollfreien beziehungsweise zollreduzierten australischen Einfuhrmengen für Rind- und Schaffleisch sowie für Zucker. Gerüchten zufolge könnte ein erleichterter Zugang für australischen Zucker möglicherweise komplett gestrichen werden. Bestätigt ist aber nichts.
Seit wenigen Monaten wird wieder verhandelt
Im November 2023 war eine kurz bevorstehende politische Übereinkunft an diesen Fragen gescheitert, ganz zur Überraschung der Kommissionsbeamten. Australiens Handelsminister Farrell hatte dem Vernehmen nach damals die Gespräche platzen lassen und auf einen Marktzugang von 60.000 Tonnen Rindfleisch im Jahr gedrängt. Die EU wollte sich dagegen lediglich auf 30.000 Tonnen einlassen. Auch um Schaffleisch aus Australien war gerungen worden. Erst im September 2025 waren die Gespräche wieder aufgenommen worden.
Kritik aus der EU-Landwirtschaft
Skeptisch zeigten sich die EU-Ausschüsse der Bauernverbände (Copa) und ländlichen Genossenschaften (Cogeca). Copa-Präsident Massimiliano Giansanti räumt zwar die strategische und wirtschaftliche Bedeutung von gestärkten Beziehungen zu Australien ein. Er plädiert allerdings dafür, dass das Abkommen als ausgewogene Partnerschaft angelegt wird und die jeweilige Größe der beiden Märkte widerspiegelt. Der Italiener erinnert an die aus seiner Sicht große wirtschaftliche Unsicherheit der europäischen Bauern, angesichts steigender Produktionskosten und sinkender Einnahmen. "In diesem schwierigen Umfeld darf die Landwirtschaft nicht erneut als Verhandlungsmasse herhalten, um anderen Sektoren Vorteile zu sichern."
Cogeca-Präsident Lennart Nilsson betonte seinerseits, die Kommission müsse sicherstellen, dass Zugeständnisse bei sensiblen Agrarprodukten streng begrenzt würden und tatsächlich auf Gegenseitigkeit beruhten. Auch müssten die Produktionsstandards aufeinander abgestimmt werden.
Deutlich schärfer äußert sich der spanische Branchenverband Interovic. Befürchtet wird, dass ein Freihandelsabkommen mit Australien die Viehhaltung massiv beeinträchtigen würde. Der Verband rechnet vor, dass durch die verstärkte Einfuhr von Schaf- und Ziegenfleisch im Südwesten des Landes rund 770.000 Hektar Weideflächen nicht mehr lohnend genutzt werden könnten. AgE


